1. Den Gebäudeumfang eindeutig abgrenzen

Beginnen Sie mit Adresse, Zahl der Aufgänge und Etagen. Beschreiben Sie Eingänge, Podeste und Treppenläufe sowie vorhandene Bodenbeläge. Ein Erdgeschoss mit großer Halle kann mehr Aufwand verursachen als mehrere kleine Podeste; die Etagenzahl allein reicht deshalb nicht immer aus.

Erfassen Sie weitere Gemeinschaftsflächen separat. Kellerflure, Aufzug, Briefkastenanlagen, Glasflächen oder Nebeneingänge sollten ausdrücklich aufgeführt werden, wenn sie zum Auftrag gehören sollen. Das verhindert, dass Verwaltung und Reinigungsunternehmen unterschiedliche Flächen voraussetzen.

2. Flächen und Arbeiten miteinander verbinden

Vermeiden Sie pauschale Einträge wie „alles reinigen“. Schreiben Sie stattdessen auf, welche Flächen gepflegt werden sollen: Treppenstufen und Podeste, Handläufe, Geländer oder frei zugängliche Flächen im Eingangsbereich. Material und Zugänglichkeit bestimmen mit, welche Behandlung sinnvoll ist.

Private Gegenstände, abgestellte Fahrräder und Dekorationen sollten nicht stillschweigend Teil der Reinigung werden. Vereinbaren Sie, wie mit nicht zugänglichen Flächen umgegangen wird und welche Vorbereitung durch Bewohner oder Verwaltung erforderlich ist.

3. Wiederkehrende und zusätzliche Aufgaben trennen

Ordnen Sie den Bereichen den gewünschten Turnus zu. Wetter, Nutzerzahl und angrenzende Bauarbeiten können den Schmutzeintrag verändern. Halten Sie fest, wie zusätzliche Arbeiten angefragt und abgestimmt werden, statt sie als unbestimmte Dauerpflicht aufzunehmen.

Fensterreinigung, intensive Bodenreinigung oder die Reinigung nach Baumaßnahmen sind gesonderte Aufgaben. Wenn diese Leistungen gewünscht sind, sollten sie mit eigenem Umfang und Zeitpunkt erkennbar bleiben.

  • Regelmäßige Treppen- und Eingangsreinigung
  • Zusätzliche Gemeinschaftsflächen nach Vereinbarung
  • Separate Glas- oder Grundreinigung
  • Besondere Anlässe und kurzfristiger Zusatzbedarf

4. Den Ablauf für alle Beteiligten verständlich machen

Benennen Sie eine erreichbare Kontaktperson und klären Sie Zugang sowie mögliche Ausführungsfenster. Überlegen Sie, welche Informationen Bewohner benötigen, damit die Arbeiten ohne unnötige Unterbrechungen möglich sind.

Bei mehreren Immobilien lohnt sich eine einheitliche Struktur mit objektspezifischen Angaben. So bleibt der Umfang vergleichbar, ohne die Unterschiede der Häuser zu übersehen. KnaBa bespricht mit Ihnen, welche Arbeiten für die jeweilige Immobilie vereinbart werden können.

KURZ ZUSAMMENGEFASST

Ihre Checkliste für die Anfrage

  • Aufgänge, Etagen und Bodenbeläge
  • Enthaltene Gemeinschaftsflächen
  • Arbeiten und gewünschte Intervalle
  • Gesonderte Glas- oder Grundreinigung
  • Kontakt, Zugang und Umgang mit Hindernissen

Diese Orientierung ersetzt keine Objektbesichtigung oder individuelle Leistungsvereinbarung. Umfang, Verfügbarkeit und Ausführung werden persönlich abgestimmt.